Afrika

Äthiopien

Äthiopien ist eines der ärmsten und mit über 120 Millionen Einwohner*innen auch eins der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas. Etwa 80 % der Menschen leben auf dem Lande und die Mehrzahl dieser Menschen lebt von der Landwirtschaft. In der Oromia-Region im Zentrum und Süden des Landes leben die Menschen von einer Mischung aus Ackerbau (Getreide, Hülsenfrüchte, Ensetbanane) und Viehwirtschaft. Daneben bauen vor allem die Frauen etwas Gemüse in Hausnähe an. Frauen sind in Äthiopien in vielerlei Hinsicht benachteiligt und haben weniger Entscheidungsgewalt in Familie und Gesellschaft als Männer. Zusätzlich zur Hausarbeit, die ihnen nahezu allein obliegt, spielen sie eine aktive Rolle in Landwirtschaft und Viehzucht. Die lokale Organisation AKAM fördert Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in der Oromia-Region.

Aktuelle Projekte

Empowerment und Klimaresilienz für Kleinbäuerinnen

Empowerment in der Oromia-Region
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Lehrmaterialen für die Grundschule

Eine bessere Lernumgebung für Schüler*innen
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Ihre Spende zählt!

Mit Ihrer Spende unterstützen sie unsere Partnerschaft in Äthiopien für eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung.

Vielen Dank für Ihre Solidarität!

Was haben wir bisher erreicht?

Schulbildung in Dendi

Förderung der Schulbildung in Dendi, einem abgelegenen ländlichen Gebiet in Äthiopien
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Schulpartnerschaft Bielefeld-Kotoba

Gegenseitiger Austausch wird nun von Solaranlage gekrönt
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Hausgruppe Kotoba-Äthiopien

Die Kotoba-Äthiopien Hausgruppe ist seit 2013 im Welthaus Bielefeld beheimatet. Aus einer Schüler*innen-Eltern-Initiative entstanden, engagierte sie sich zunächst im Bildungssektor. Sechs Schulen in der Nachbarschaft der Gemeinde Kotoba in der Oromia-Region wurden mit der Einrichtung von Büchereien, dem Bau von Toiletten vor allem für Mädchen und der Anlage von Schulgärten unterstützt. Seit 2021 fördern wir 1200 Bäuerinnen und ihre Familien in zehn Gemeinden der Region. Die Bäuerinnen schließen sich zur gegenseitigen Unterstützung zusammen. Sie erhalten Schulungen im Gemüseanbau, Kompostbereitung und der Verwendung des selbst gezogenen Gemüses für eine ausgewogene Ernährung. Ein wichtiger Aspekt des Projekts ist es, traditionelle Rollenbilder in Frage zu stellen und eine bessere Position der Frauen in Familie und Gesellschaft zu erreichen. Die Gruppe trifft sich in unregelmäßigen Abständen in Werther.

Kontakt

Dr. Karin Gaesing

Telefon: 0160 3300439
E-Mail: karin.gaesing@web.de