Mosambik
Der südostafrikanische Staat Mosambik ist neben Angola das einzige portugiesischsprachige Land in einer ansonsten englischsprachigen Region des südlichen Afrika. Trotz guter Wirtschaftswachstumszahlen in den letzten Jahren ist Mosambik immer noch eines der ärmsten Länder der Welt.
Geschichte und Staat
Kolonialismus, Befreiungskampf, Bürgerkrieg: Nach dreißig Jahren Krieg ist Mosambik seit Anfang der 1990er Jahre eine Mehrparteiendemokratie, in der die frühere Befreiungsbewegung Frelimo bis heute unangefochten an der Macht ist.
Gesellschaft und Kultur
Mosambik hat eine überwiegend kleinbäuerliche Gesellschaft, die sich aus vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammensetzt. Im Kontrast dazu hat sich vor allem in der Hauptstadt Maputo ein urbaner Lebensstil entwickelt, in dem sich europäische und afrikanische Einflüsse stärker vermischen. Hier pulsiert die Kulturszene.
Einsatzplätze und Rahmenbedingungen
Die Einsatzplätze bei den mosambikanischen Partnerorganisationen befinden sich in der Hauptstadt Maputo sowie in den Provinzen Inhambane, Gaza sowie Manica (Chimoio).
Maputo ist die Hauptstadt des Landes, in der über eine Millionen Menschen leben. Ursprünglich für 400.000 Bewohner geplant gehört Maputo zu den am schnellsten wachsenden Metropolen Afrikas.
Die Gaza Provinz gilt mit seinen großen Getreide- und Reisfeldern, vor allem im Limpopotal, als die Kornkammer Mosambiks. Xai-Xai, die Provinzhauptstadt ist der populärste Touristenort.
Die Landschaft der Provinz Inhambane wird u. a. durch die eindrucksvollen Kokospalmen und den Cashewbäumen geprägt und gehört zu den bekanntesten Gebieten des Landes. Die gleichnamige Provinzstadt gehört zu den ältesten Siedlungen im Südlichen Afrika und wurde stark von den Portugiesen geprägt. Die Region um Inhambane weist die bekanntesten Strände von Mosambik auf.
Die Provinz Manica ist vor allem wegen der Landwirtschaft und für die so wichtigen Bodenschätze bekannt.
Die Aufgabenbereiche umfassen Umwelt- und Ressourcenschutz, HIV/Aids-Aufklärung/Prävention, Mitarbeit im Erziehungs-/Bildungssektor (Kindergärten/Vorschulen, Einrichtungen für Kinder) sowie im Bereich Kultur im weiteren Sinne. Für alle Einsatzplätze ist die Bereitschaft, sich vor der Ausreise Grundkenntnisse in Portugiesisch anzueignen, Eigenständigkeit, Flexibilität und Aufgeschlossenheit erforderlich. Besondere Voraussetzungen werden in den jeweiligen Einsatzplatzbeschreibungen genannt.
Ansprech- und Kontaktperson für die Freiwilligen ist die Mentorin. Sie spricht auch deutsch und lebt und arbeitet in Maputo. Sie unterstützt und begleitet die Freiwilligen bei Bedarf in allen wichtigen Angelegenheiten (Visum, Arztbesuche, Gastfamilien etc.). Die Mentorin führt auch das Einführungseminar während der ersten Tage in Maputo durch.
Ansprech- und Kontaktperson für die Freiwilligen ist die Mentorin. Sie spricht auch deutsch und lebt und arbeitet in Maputo. Sie unterstützt und begleitet die Freiwilligen bei Bedarf in allen wichtigen Angelegenheiten. Die Mentorin führt auch das Einführungseminar während der ersten Tage in Maputo durch.
Die Freiwilligen sind in der Regel in Gastfamilien untergebracht, die gemeinsam mit der Mentorin und der Partnerorganisation ausgewählt und begleitet werden. Die Verpflegung erfolgt ebenfalls in der Regel durch die Gastfamilien.
Für weitere Informationen zum Land sind folgende Webseiten zu empfehlen:


