Peru

Ernährungssouveränität

Tayacaja zählt zu einer der ärmsten Provinzen Perus. Die hier lebenden Familien bewirtschaften die steilen Hänge der Hochanden in Subsistenzwirtschaft. Staatliche Programme erreichen die abgelegene Region nicht. Der Einfluss globaler Nahrungsmittelkonzerne hat das Wissen über traditionelle Anbaumethoden zurückgedrängt und die Abhängigkeit der Kleinbäuer*innen von Kunstdünger und externem Saatgut verschärft. Klimatische Veränderungen haben zu Missernten geführt – zunehmende Ernährungsunsicherheit ist die Folge.